Schul-und Unterrichtsbetrieb: Auswirkungen der sog. Notbremse des Bundes

Schul-und Unterrichtsbetrieb: Auswirkungen der sog. Notbremse des Bundes

Die Notbremse des Bundes ist am Samstag, den 24. April 2021 in Kraft getreten. Dies führt auch in Hessen zu konkreten Veränderungen. Konkret bedeutet dies für den Schulbetrieb in Hessen:

I. Inzidenz von mehr als 100 bis 165

Wenn ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Inzidenz von mehr als 100 aufweist, so gilt ab dem übernächsten Tag automatisch Wechselunterricht für alle Jahrgangsstufen beziehungsweise Klassen. Für die Jahrgangsstufen 7 und höher gilt ab Donnerstag, dem 6. Mai 2021, dass sie bei einer Inzidenz von mehrals 100 bis 165 im Wechselunterricht beschult werden. Abschlussklassen werden in Präsenz beschult.

II. Inzidenz von mehr als 165

Überschreitet an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Inzidenz den Wert von 165, so gilt ab dem übernächsten Tag automatisch, dass alle Schülerinnen und Schüler im Distanzunterrichtbeschult werden. Eine Ausnahme gilt für Abschlussklassen. Diese verbleiben auch bei einer Inzidenz von über 165 im Präsenzunterricht. Fällt an fünf Werktagen hintereinander die Inzidenz unter 165, gelten ab dem übernächsten Tag die Regelungen der vorherigen Stufe (siehe oben).

III. Inzidenzunter 100

Fällt an fünf Werktagen hintereinanderdie Inzidenz unter 100, gelten ab dem übernächsten Tag die Regelungen aus der aktuellen Corona-Einrichtungsschutzverordnung. Diese sind derzeit: Distanzunterrichtfür die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 bis zum 5. Mai 2021, ab dem 6. Mai 2021 Wechselunterricht und Präsenzunterricht für die Abschlussklassen.