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Auf zu neuen Ufern: Schulleiter Andreas Kirschner verabschiedet sich nach 40 Jahren Berufsschule in den Ruhestand

Lernchancen bieten. Menschen und nicht Fächer unterrichten. Dies sind zwei Leitsätze von Schulleiter Andreas
Kirschner, die seine pädagogische Arbeit prägten. Nun geht er nach 38 Jahren an der Friedrich-Ebert-Schule in den
Ruhestand. Seit 2016 war er Schulleiter und bewältigte erfolgreich Herausforderungen wie die Corona-Pandemie
sowie die Neubauten des Werkstatt- und Schulgebäudes.
Um sich zu verabschieden, lud er am 25.06. zu einem großen Sommerfest ein. Zu den Gästen zählten neben dem
Kollegium auch ehemalige Mitarbeitende und Schüler sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und
Wirtschaft, z. B. Schuldezernent Dr. Hendrik Schmehl und der Vertreter des Staatlichen Schulamtes, Olaf Ruff.
Dr. Schmehl betonte in seiner Rede, wie konsequent sich Kirschner in den vergangenen Jahren immer wieder für die
Weiterentwicklung der so wichtigen beruflichen Bildung eingesetzt habe.
Olaf Ruff verwies auf die vielfältigen Stationen in Kirschners Karriere, z. B. als Fachbereichs-, Abteilungs- und
stellvertretender Schulleiter sowie einer Abordnung ins Hessische Kultusministerium. Im Anschluss verabschiedete er
Kirschner offiziell aus dem Amt.
Aus einer anderen Perspektive konnte Markus Enders, Leiter der Beruflichen Schulen Untertaunus, von Andreas
Kirschner berichten: Kirschner war Ende der 80er-Jahre sein erster Berufsschullehrer. Enders erinnerte sich an die
vielen Gespräche, die er und seine Klassenkameraden mit ihrem „jungen, sportlichen und kulturinteressierten“
Lehrer führten und die gute Beziehung, die sie mit ihm verband. Auch weitere Schulleiter und Schulleiterinnen der
umliegenden berufsbildenden Schulen aus Wiesbaden, Taunusstein und Geisenheim waren zu Gast, um Andreas
Kirschner zu verabschieden und ihm Geschenke zu überreichen.
Zudem gab es Ansprachen von Thomas Naegler als Mitglied des Personalrates, Klaus Langenbacher als Vertreter des
Fachbereichs Religion/Ethik sowie von Ivo Eick, dem stellvertretenden Schulleiter. Er berichtete von seiner
langjährigen, auch persönlichen Verbundenheit mit Kirschner. Eick betonte, wie wichtig Kirschner Teamarbeit und die
gute Beziehung zu seinen Schülerinnen und Schülern stets waren.
Zwischendurch gab es musikalische Beiträge, die für gute Stimmung sorgten. Jörg Christiani spielte als Neil Youngs
„Rock’n’Roll will never die“ und die Lehrerband gab David Bowies „Heroes“ zum Besten.
Kirschner war überwältigt von den vielen anerkennenden Worten, den persönlichen Geschenken und der großen
Wertschätzung, die ihm bei seiner Verabschiedung entgegengebracht wurden. Unter Standing Ovations bedankte er
sich gerührt und freute sich auf die vor ihm liegende Zeit, die er als Wassersportler nutzen wolle, um „zu neuen Ufern
zu schwimmen“.
Nach dem offiziellen Teil gab es ein leckeres Buffet, das das Sekretariat und Hausmeister Jean Ajavon vorbereitet
hatten. So wurde in guter Stimmung noch bis in den Nachmittag hinein gefeiert – es war ein gelungener und
emotionaler Abschied für Kirschner als Schulleiter der Friedrich-Ebert-Schule.
Im nächsten Schuljahr werden die Aufgaben des Schulleiters von Ivo Eick als stellvertretendem Schulleiter
übernommen, bis ein neuer Schulleiter berufen wird.